Die endlose Geschichte über Ahrensburger Straßen: Wilder als in Kurdistan!

Ich kenne Ahrensburg seit meiner Kindheit. Aber nie zuvor habe ich erkennen müssen, dass die Straßen unserer Stadt in so einem scheißlichen Zustand sind wie zur Zeit. Und das Schlimme ist: Da wurden z. B. vor wenigen Tagen in der Rantzaustraße die gröbsten Krater geflickt, was aber zur Folge hat: Auf der Straße hat man als Autofahrer nun das Gefühl, über ein Kopfsteinpflaster zu fahren, so hubbelig ist die Fahrbahn wegen der Flicken. Und optisch ergibt sich ein grausames Bild. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Leiter vom Tiefbauamt sich auf den Weg gemacht und die Arbeiten der Straßenbauer vor Ort kontrolliert hat.

Und vor unserer Haustür gibt es Krater neben Krater, in denen sich das Regenwasser sammelt. Zum Glück ist ja wohl kein starker Frost mehr zu erwarten, aber viel Frust bei den Verkehrsteilnehmern.

Ja, ja, die Stadt hat Millionen Gelder ausgegeben für Ioki-hvv-hop und für einen Deppenkreisel, und für Parklets, und für so genannte „Imagefilme“ und für einen versenk- und beheizbaren Poller, für Fahrradbügel vor Abfallcontainern und nicht zuletzt für eine Großraumparkanlage für Fahrräder, die seit Bestehen leer vor sich hin steht – aber für Straßenpflege war offensichtlich kein Euro übrig und auch kein Mitarbeiter im Bauamt. Dadurch hat sich ein Schaden auf den Fahrbahnen ergeben, der viele Millionen Euro beträgt. Denn Flicken hilft wenig, eine Totalerneuerung ist nötig. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. März 2026

16 Tage nach Szene Ahrensburg berichtet nun auch das Abendblatt über den Break vom „BreakPoint“ auf dem Rathausplatz. Und dieser Bericht wirft eine Frage auf!

Bereits am 14. März 2026 konnte Abendblatt-Stormarn-Redakteurin Elvira Maria Nickmann auf Szene Ahrensburg erfahren, dass es beim Imbiss „BreakPoint“ auf dem Rathausplatz einen Break gegeben hat. Nun fragt Frau Nickmann ihre Leser online: „Was wird aus dem Pavillon auf dem Rathausplatz in Ahrensburg?“ Und die Reporterin hat recherchiert und meldet: 

„Nach Informationen aus dem Rathaus ist die Nachfolge bereits auf den Weg gebracht. Da die Gespräche aber noch nicht final abgeschlossen sind, gibt die Verwaltung zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Details dazu preis.“ Und weiter heißt es im Text: „Die Wahl, welche Art Geschäft oder Gastronomiebetrieb in den denkmalgeschützten Pavillon einziehen wird, liegt jetzt bei der Stadt.“

Zwar kenne ich mich im Kommunalrecht nicht aus, aber nach meinem Empfinden darf nicht irgendjemand in der Verwaltung nach Gutsherrenart bestimmen, wer neuer Pächter des Pavillons ist. Ich denke vielmehr, dass hier eine öffentliche Ausschreibung stattfinden muss, da es sich um ein stadteigenes Gebäude handelt, das zudem auch noch unter Denkmalschutz steht. Bereits die Überlassung an die letzte Betreiberin des Ladens ist meines Erachtens nicht legitim gewesen, denn von einer Ausschreibung ist mir nichts bekannt geworden. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 31. März 2026

Zum ersten Mal hat mir ein Sushi aus einem Supermarkt geschmeckt!

Heute Mittag hat es uns – in diesem Fall meine Tochter (16) und mich – nach Sushi gelüstet. Das Dumme: Am Montag hat unser Lieblingsrestaurant, das „Misaki“ im Regionalbahnhof, geschlossen. Na gut, dann gehen wir eben in die Rampengasse zu REWE zum Einkaufen und holen uns dort einen großen Salat von der vortrefflichen Salatbar, schlug ich vor, statt dass wir schon wieder Döner essen wie so häufig im CCA.

Sushi & Salat frisch von REWE

Auf dem Wege dorthin, erklärte mir meine Tochter, dass sie sich manchmal nach der Schule ein Sushi bei REWE holt und  dass das sehr gut schmeckt. Ich selber denke bei Sushi im Super- und Discount-Markt immer an die abgestandenen und ziemlich einfallslosen Packungen im Kühlregal, an denen man nur grußlos vorbeigehen kann. Bei REWE ist es allerdings anders, dort wird das Sushi und auch anderes asiatisches Fingerfood vor Ort frisch und appetitlich zubereitet.

Dann standen wir vor dem Sushi-Stand bei REWE, der um diese Zeit (14.30 Uhr) bereits ziemlich frequentiert gewesen ist. „Die großen Packungen sind schon weg“, erklärte mir mein Kind; also nahmen wir drei kleine. Und dazu noch 2 x Salat von der Salatbar nebenan wegen der Vitamine – siehe die Abbildung oben links!

Um es kurz zu machen und in einem Wort zu sagen: Empfehlenswert! Und das nächste Mal gehen wir dann zu einer Zeit bei REWE einkaufen, wenn das Sushi-Angebot noch vollständig ist! 🥢 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. März 2026

Wo der Lockvogel zwitschert: Informationen über 500 g Erdbeeren aus Spanien/Griechenland/Marokko für 1.49 €uro

Erdbeeren sind Früchte, die nicht nachreifen wie zum Beispiel Birnen und Bananen. Das bedeutet: Erdbeeren werden gepflückt, wenn sie reif sind. Und dann müssen sie ziemlich rasch in den Handel und dan den Endabnehmer kommen, damit sie nicht verfaulen. Und wenn Lidl anzeigt, dass „Deutschlands günstigste Erdbeeren“ aus Spanien, Griechenland und Marokko kommen, dann denke ich, dass die Früchte nicht auf einem Lastenfahrrad  zu Lidl gebracht werden, sondern dass sie vermutlich mit dem Flugzeug reisen. Und dann frage ich mich: Wie ist da ein pfundiger Preis von 1.49 € überhaupt möglich?

Und dazu noch der Hammer auf den Hinterkopf: Lidl bewirbt einzig und allein die Billigerdbeeren in einer Anzeige. Format; 1/1 Seite vierfarbig. Und diese Anzeige habe ich gefunden in der BILD-Zeitung. Und was einseitige Anzeigen in der BILD-Zeitung je nach Auflage und Kunde kosten, können Sie hier ablesen und schätzen.

Damit komme ich zum Casus Belli und meinen Fragen: Warum hat Lidl den Preis von 2.99 € gesenkt auf 1.49 €? Und: Wieviel Pfunde muss Lidl von seinen Erdbeeren verkaufen, um beim Verkauf nicht zuzusetzen…?

Klar, inzwischen weiß auch der dümmste Konsument, dass es sich hier um ein klassisches Lockvogelangebot handelt. Denn kein Kunde fährt zu dem Discounter und lädt nur 1 Pfund Erdbeeren aufs Kassenband. Früher waren solche Lockvögel übrigens in Deutschland verboten, via EU sind sie heute erlaubt. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 30. März 2026

Wenn Sie ein gutes Werk für arme Kinder in der Region tun möchten, meine lieben Mitbürger, dann spenden Sie bitte an den Kinderschutzbund, und zwar direkt!

Der MARKT bringt in seiner aktuellen Ausgabe einen Beitrag mit der Überschrift: „Kinderschutzbund distanziert sich von betrügerischen Spendensammlern“. Das sind Typen, die auf der Straße die Menschen um eine Spende angehen, die angeblich für den Kinderschutzbund sein soll, und die den Spendewilligen ein Kartenlesegerät unter die Nase halten, um eine Spende vom Konto abzubuchen. Und statt der zugesagten 20 Euro wird dann eine „hohe dreistellige Summe“ abgebucht, was der also Betrogene erst hinterher und dann zu spät erkennt.

Ich habe den Bericht, den Sie im MARKT lesen können, an den Rand gestellt und ein Insert daraus, wo Sie sehen können, wie Sie für Kinder in Not an den Kinderschutzbund spenden können. Einen solchen Hinweis habe ich in Vergangenheit auch schon öfter gemacht.

Genauso habe ich vielfach darauf hingewiesen, dass die BürgerStiftung Region Ahrensburg auf dem kommerziellen Werbeportal der Firma Stifter-Service Ahrensburg GmbH  & Co. KG, die privat von BürgerStifter Dr. Michael Eckstein betrieben wird, permanent Spendengelder akquiriert mit dem Hinweis, dass das gesammelte Geld „für Schulausstattung benachteiligter Schüler“ ist – siehe die nachfolgende Abbildungen rechts! Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 29. März 2026

Der Ahrensburger Bürgermeister spricht lieber über Lärmschutzwände als über Kfz-Kennzeichen für Ahrensburg

Die Überschrift des vor Ihnen stehenden Blogs mag ihnen eigentümlich vorkommen, weshalb ich sie im folgenden Wortlaut erläutere. Also: Wenn es um die S4 gibt, die Ahrensburg samt einem neuen Bahnhof genauso benötigt wie den beheiz- und versenkbaren Poller* in der Manhagener Allee, dann stellt sich Eckart Boege voll in den Dienst der Bahn und bejubelt öffentlich die transparenten Lärmschutzwände, die für eine S-Bahn überhaupt nicht nötig sind – siehe die Abbildung links auf Facebook!

Wenn es dagegen um die Idee zu einem AHB-Kennzeichen für Ahrensburger Autos geht, dann versagt dem Boegemeister doch glatt die Stimme. Und für dieses unangenehme Thema – weil Auto statt S4 – hat er sogar seine eigene Sprecherin, nämlich „die Sprecherin von Bürgermeister Eckart Boege“ 🥺 wie Sie aus dem Pressebericht im Abendblatt Stormarn ablesen können – siehe die Abbildung rechts!

Das eigentliche Thema, über das Eckart Boege weder direkt mit uns Bürgern gesprochen hat noch indirekt über seine persönliche Sprecherin, das ist das Unheil, das über Ahrensburg hereinbrechen wird, wenn die S4 gebaut wird. Denn diese S4 ist so etwas wie ein Trojanisches Pferd. Und diesbezüglich hat sich Abendblatt-Reporter Filip Schwen verdient gemacht, der in seinem Bericht mit der Überschrift: „S4 nach Rahlstedt und Bad Oldesloe: Start auf unbestimmte Zeit verschoben“ kurz und unmissverständlich zur Sprache bringt:

„Laut Prognosen der Bahn sollen ab der Fertigstellung des Fehmarnbelttunnels in fünf Jahren etwa 120 bis zu 835 Meter lange Güterzüge täglich die Strecke befahren.“

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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. März 2026

Kunst in Ahrensburg: Ein Kunstbummel soll im nächsten Monat zum Café Gerads führen? Hä…?

Falls Sie das Café Gerads schon vergessen haben sollten, zeige ich Ihnen eine Ansichtskarte aus der Zeit, als Ahrensburg noch die Postleitzahl 2070 hatte. Und darunter zeige ich Ihnen eine aktuelle Abbildung mit der Nachricht, dass vom 10. April bis zum 31. Mai 2026 in den Schaufenstern dieses Cafés in der Hamburger Straße zwei Werke ausgestellt werden im Rahmen der Aktion „Kunst Bummel in Ahrensburg“ – siehe die Abbildung!

Bemerkenswert ist außerdem: Während der Aktion wird im Foyer des Rathauses von jedem Mitwirkenden über den gesamten Zeitraum der Aktion ein Werk zu sehen sein. Bemerkenswert ist das deshalb, weil die Verwaltung seit Jahrzehnten rund 100 Kunstwerke, die von der Stadt angekauft worden sind, den Bürgern vorenthält, indem man die Werke vor der Öffentlichkeit im Keller versteckt hält. Und der Bürgermeister hält es nicht für nötig, meine Frage zu beantworten, wozu die Stadt diese Bilder erworben hat. Das ist nicht mehr Schilda, worüber man lachen kann, sondern das ist Dummsdorf, wo man nur noch weinen könnte, und zwar über einen Bürgermeister, der alles andere ist als ein Meister. 😢 Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 28. März 2026

Heute hat mich ein „Tiefpreis“ skeptisch gemacht. Und der war wirklich die Höhe!

Heute noch schnell eingekauft bei REWE im CCA. Und als ich wieder daheim war, da hatte ich auch schon eine E-Mail von REWE bekommen und las: „Hallo Harald, hier ist der eBon zu deinem Einkauf in Höhe von 60,38 €.“ Und dann folgte die frohe Botschaft: „Mit diesem Einkauf hast du 0,20 € Bonus-Guthaben gesammelt.“ Ein Hinweis, der mich natürlich sehr glücklich gemacht hat, denn wer den Cent nicht ehrt, ist REWE nicht wert.

Der voranstehende Satz ist ironisch gemeint. Denn im REWE-Markt hatte ich bemerkt, dass dort für unsere Lieblingsmarke Barilla für Pasta-Soßen im Regal ein sogenannter „Tiefpreis“ mit Pfeil angezeigt war, der da lautete: 3,19 € für Barilla-Pasta-Soßen mit den Namen Basilico, Toscana, Arrabbiata – siehe die Abbildung rechts! In meiner Erinnerung jedoch sind 3,19 € eher der im Handel gängige Normal- als ein Tiefpreis. Und genau das sollte sich mir bestätigen, und zwar gleich nebenan beim Discounter aldi!

Die Barilla-Pasta-Soßen, die bei REWE zum „Tiefpreis“ (!) von 3,19 € angeboten wurden, kosteten heute bei aldi 1,99 €. Und auch ohne Taschenrechner errechne ich hier einen Preisunterschied in Höhe von 1,20 € pro Glas. Daraufhin habe ich bei aldi spontan 10 Gläser gekauft – nein, meine lieben Mitbürger, nicht weil ich Schwabe oder gar Schotte bin, sondern ich sehe es eher sportlich, wenn ich nach dem Einkauf meinen beiden Frauen daheim nach meinem Lauf durch die Läden erklären kann: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. März 2026

Schilda des Nordens: Wer seinen Abfall mit dem Lastenrad zum Container fährt, der kann sein Gefährt dort endlich anschließen! 🤣

Im Rosenweg stehen Abfallcontainer, die optisch einen Slumcharakter haben und garnicht zum Namen der Straße passen. Hier konnten Autofahrer bislang problemlos auf dem Randstreifen der Straße halten und Flaschen und Papier in die Sammelcontainer werfen. Das hat scheinbar der allgewaltige Ahrensburger Drahtesel-Fetisch-Club (ADFC) bei der Stadtverwaltung reklamiert; und deshalb wurde dort im Rosenweg der Auto-Abstellstreifen erheblich verkürzt für fünf installierte Haltebügel, damit Radfahrer dort ihre Lastenräder anschließen können, wenn sie ihr Leergut entsorgen.

Naive Frage: Konnten Lastenradfahrer denn nicht bislang ohne Problem ihr Rad auf dem Parkstreifen abstellen? Antwort: Nein, natürlich nicht! Der Parkstreifen ist doch rund um die Uhr mit Autos besetzt. Und wenn dort mal ein Lastenrad geparkt hat, dann ist es immer wieder vorgekommen, dass Räder von bösen Menschen geklaut wurden, während die Eigentümer ihnen den Rücken zugekehrt hatten, als sie am Container beschäftigt waren.

Ich habe keine Ahnung, ob diese meine alberne Vermutung der Wahrheit entspricht, aber nennen Sie mir doch mal einen vernünftigen Grund für die 5 (fünf) dort aufgebauten Fahrradbügel zuzüglich der zwei Poller, die allerdings weder beheiz- noch versenkbar sind wie der stadtbekannte Poller in der Manhagener Allee.

Und warum gleich fünf Bügel? Ganz einfach: Lastenradfahrer kommen nie einzeln, zu zweit oder auch nur zu dritt zu den Containern, sondern die kommen bis zu 5 (fünf) Stück, und zwar gleichzeitig und am Tage genauso wie in der Nacht. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 27. März 2026

Wie sieht es eigentlich mit dem Response aus zu den Beiträgen auf Szene Ahrensburg…?

Schauen Sie einmal auf die Abbildung links! Und was glauben Sie wohl, wo dieses Schild des Maklers Grossmann & Berger zu finden ist? Um Ihnen beim Nachdenken auf die Sprünge zu helfen, verweise ich auf meinen Blog von vorgestern, wo ich für die Einführung einer neuen Steuer auf tote Immobilien plädiert habe. Als Corpus Delicti habe ich dazu die seit vielen Jahren tote „Ahrensburger Frühstücks-Stube“ im Waldemar-Bonsels-Weg  angeführt. Und nun?

Nun steht das eingangs erwähnte Schild vor der „Ahrensburger Frühstücks-Stube“ und zeigt an, dass das Frühstück in diesem Lokal ein für alle Male beendet ist – siehe die Abbildung rechts! Also ganz klar: Weil der Eigentümer nach meinem Blogeintrag so einen großen Schreck bekommen hat, dass er vor lauter Schiss sogleich den Hamburger Makler angerufen hat, damit dieser mit dem Verkauf des Grundstücks beginnen soll, bevor die vom Blogger geforderte Steuer in Kraft tritt. 🥴

Was mich dabei allerdings irritiert: Die Maklerfirma zeigt auf ihrem Schild nicht an, dass das Grundstück zu verkaufen ist, sondern der Text lässt darauf schließen, dass der Maker es „zu kaufen“ gedenkt. Und er hat sein Schild dort hingestellt, damit sich der Eigentümer der Immobilie bei ihm melden soll. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 26. März 2026