Szene-Ahrensburg-Leser Hermann-Jochen Lange hat in einem Kommentar darauf hingewiesen, dass die Ahrensburger Pastorin Carola Müsse von der Evangelisch-Lutherischen Kirche die von Martin Luther übersetzte Bibel offenbar neu schreiben will. Denn überall dort, wo von Gott die schriftliche Rede ist, will Frau Müsse hinfort “G*tt” statt Gott schreiben. Ihre Begründung: “Für mich ist es richtig und schlüssig G*tt so zu schreiben im Unterschied zu den Göttern.” (Wie sie allerdings “G*tt” auf der Kanzel aussprechen will, verrät die Theologin im Kirchenblatt nicht.)
Auf der Titelseite vom Kirchenblatt wird Werbung betrieben für “Colorado” von Haribo mit dem biblischen Zitat: “Prüft alles und behaltet das Gute!” – siehe die Abbildung! Und in dem Blatt findet der Leser auch den Beitrag der Pastorin Müsse, überschrieben: “Warum ich G*tt und nicht Gott schreibe!” – wobei Sie bitte das ! beachten wollen, also das Zeichen für Ausruf und Befehl!
Ich denke dabei an das 2. Gebot der Christenheit und also lautend: “Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen.” Für mich als Mitglied der Gemeinde ist das Sternchen der Pastorin Müsse im Namen Gottes ein Missbrauch im Namen unseres Herrn. Die Damen und Herren vom Kirchengemeinderat sehen das offenbar nicht so, aber vermutlich lesen sie das Kirchenblatt garnicht, das von den Kirchensteuern der Gemeinde finanziert wird. Weiterlesen