Ich kenne Ahrensburg seit meiner Kindheit. Aber nie zuvor habe ich erkennen müssen, dass die Straßen unserer Stadt in so einem scheißlichen Zustand sind wie zur Zeit. Und das Schlimme ist: Da wurden z. B. vor wenigen Tagen in der Rantzaustraße die gröbsten Krater geflickt, was aber zur Folge hat: Auf der Straße hat man als Autofahrer nun das Gefühl, über ein Kopfsteinpflaster zu fahren, so hubbelig ist die Fahrbahn wegen der Flicken. Und optisch ergibt sich ein grausames Bild. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Leiter vom Tiefbauamt sich auf den Weg gemacht und die Arbeiten der Straßenbauer vor Ort kontrolliert hat.
Und vor unserer Haustür gibt es Krater neben Krater, in denen sich das Regenwasser sammelt. Zum Glück ist ja wohl kein starker Frost mehr zu erwarten, aber viel Frust bei den Verkehrsteilnehmern.
Ja, ja, die Stadt hat Millionen Gelder ausgegeben für Ioki-hvv-hop und für einen Deppenkreisel, und für Parklets, und für so genannte „Imagefilme“ und für einen versenk- und beheizbaren Poller, für Fahrradbügel vor Abfallcontainern und nicht zuletzt für eine Großraumparkanlage für Fahrräder, die seit Bestehen leer vor sich hin steht – aber für Straßenpflege war offensichtlich kein Euro übrig und auch kein Mitarbeiter im Bauamt. Dadurch hat sich ein Schaden auf den Fahrbahnen ergeben, der viele Millionen Euro beträgt. Denn Flicken hilft wenig, eine Totalerneuerung ist nötig. Weiterlesen













