Wie eine Volkshochschule (vhs) dem örtlichen Einzelhandel in den Rücken fällt

Stellen Sie sich einmal vor, meine lieben Mitbürger, die Volkshochschule Ahrensburg würde einen Kurs machen mit dem Thema: „Online einkaufen bequem von Zuhause aus“. Ich kann mir vorstellen, dass die Geschäftsinhaber der örtlichen Läden darüber nicht sonderlich erfreut wären. Und vielleicht würde sogar das träge Ahrensburger Stadtforum tätig werden und Beschwerde einlegen bei der Stadtverwaltung von Ahrensburg. Aber: So einen Unfug würde die vhs unserer Stadt wohl nicht machen.

Ganz anders die vhs in Großhansdorf! Hier gab es nicht nur Whisky-Säufer-Kurse, sondern hier beginnt heute auch ein Kurs mit dem Thema: „Reisen selber buchen – individuell und sicher“ – siehe die Abbildung links! Das bedeutet: Die Bürger sollen nicht mehr in ein Reisebüro vor Ort gehen und ihre Reise dort buchen, sondern sie sollen ihre Reise online und damit direkt beim Reiseveranstalter buchen. Was vergleichbar wäre mit einem Kursus: „Schuhe selber online beim Hersteller einkaufen – individuell und sicher“. Und was macht der örtliche Einzelhandel? Der finanziert mit seinem Steuergeld u. a. auch die Volkshochschule. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 14. September 2026

Dieses ist die Entschuldigung eines Ahrensburgers bei den Partnerstädten unserer Stadt

Wie Ihnen bekannt sein dürfte, meine lieben Mitbürger, hat die Stadt Ahrensburg vier Partnerstädte, als dieses sind: Esplugues in Spanien, Viljandi in Estland, Ludwigslust in Deutschland und Feldkirchen in Österreich. Und wer in die Rampengasse geht, der findet dort im Boden eingelassen die Wappen dieser unserer Partnerstädte, die von den Passanten mit Füßen getreten werden. Und wer auf Szene Ahrensburg zurückgeht auf den 12. Mai 2012, der erlebt dort noch einmal die Einweihung dieser Stadtwappen im Rahmen einer Veranstaltung, die an Dürftig- und Peinlichkeit kaum noch zu überbieten war.

Kommen wir heute in die Rampengasse, dann bieten sich uns Trauerbilder, und zwar im Blick auf die besagten Stadtwappen unserer Partnerstädte. Hier bröckelt es schon seit ewiger Zeit an allen Ecken und Enden; und unter Pflege und Sauberkeit stelle ich mir etwas anderes vor. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 13. September 2026

Zum 22.9.26: Wenn das Datum mit der Postleitzahl übereinstimmt

Die Idee ist gut: Das Datum vom  22.9.26 entspricht der Postleitzahl von Ahrensburg, es ist folglich ein historisches Datum, das niemals wiederkehren wird. Und deshalb will die Stadt es festhalten. Oder genauer gesagt: Wie Bürger sollen es festhalten auf einem Foto, wo die Zahl als Datum oder Postleitzahl festgehalten werden soll. Und die Fotografen sollen ihre Lichtbilder an die Verwaltung schicken. Und was will die Verwaltung mit den Fotos machen? Wir erfahren auf der städtischen Homepage:

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Das ist der Plan Die Fotos können vom 22. bis zum 27.09.2026 per E-Mail an 22926@ahrensburg.de an die Stadtverwaltung geschickt werden. Aus den Einsendungen beziehungsweise einer Auswahl daraus, wird ein Kalender mit Ahrensburg-Momenten für das Jahr 2027 entstehen. Darüber hinaus können ausgewählte Fotos auch im Rahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Ahrensburg verwendet werden, beispielsweise auf der städtischen Homepage, in Presseinformationen sowie für Postkarten, Poster oder weitere Veröffentlichungen rund um die Aktion „Unser Tag – unser Ahrensburg“. Je nach Anzahl und Eignung der eingesendeten Fotos können nicht alle Bilder berücksichtigt werden; ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht daher nicht.

Und weiter heißt es in der Ankündigung: Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 12. September 2026

Verkehr(t) am Kattensteert: Wege aus Rasengittersteinen, die ins Nichts führen!

Wir kennen die Rampengasse vor dem CCA und die Regenwasserstreifen* in der Rathausstraße. Wir kennen den Deppenkreisel im Wulfsdorfer Weg genauso wie den Poller in der Manhagener Allee und die Haltebügel für Lastenfahrräder in der Stormarnstraße vor den dortigen Abfallcontainern. Und nun gibt es schon wieder etwas absonderlich Gebautes im Schilda des Nordens, und zwar an der Kreuzung Kattensteert/Am Neuen Teich!

Meine Vermutung: Es ging hier darum, den Übergang vom Kattensteert über Am Neuen Teich übersichtlich und damit sicherer zu machen für Kinder, die auf dem Wanderweg zum Blockhaus und dem dortigen Spielplatz gehen. Hier hätte man zwar auch einen Zebrastreifen über die Straße legen können, aber das wäre für unser Bauamt viel zu billig, weshalb man sich für die Konstruktion mit der Halbinsel und den geliebten rot-weiß-gestreiften Warnbarken entschieden hat, die Sie nebenstehend sehen. Aber so weit so gut.

Der Stein meines Anstoßes liegt genau auf der gegenüberliegenden Seite der Straße. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 11. September 2026

Was versteht man unter „Anwohner“? Der Bürgermeister versteht nur Bahnhof.

Weil die Stadt Ahrensburg vier Bahnhöfe hat, nämlich zwei Regionalbahnhöfe und zwei U-Bahnhöfe, darum kommen auch viele Pendler aus dem Umkreis der Stadt zu uns, steigen in die Züge ein und besetzen das Parkhaus Alter Lokschuppen und die Parkplätze an den anderen Bahnhöfen mit ihren Autos bis über den letzten Platz hinaus. Dazu werden auch noch Wohnstraße im Umkreis der Bahnhöfe zugeparkt. Was Ahrensburg deshalb braucht, das ist die Aufstockung vom P+R-Parkhaus Alter Lokschuppen und Parkhäuser an den anderen drei Bahnstationen.

Stattdessen will die Stadt allen Ernstes einen 5. Bahnhof für eine S-Bahn neben dem U-Bahnhof West bauen, wozu ich darauf hinweise: Es gibt auch noch Bus-Bahnhöfe in Ahrensburg. Und deshalb habe ich den Bürgermeister gefragt: „Benötigen wir Einwohner von Ahrensburg einen fünften Bahnhof in unserer Stadt?“ Hier ist die Antwort vom Scheffe aus dem Denkmal am Rathausplatz:

„Unsere Stadt ist in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich gewachsen. Während der Bahnhof Ahrensburg die Innenstadt bedient, erschließen dezentrale Haltepunkte die umliegenden Stadtteile direkt. Ein weiterer Halt verkürzt für Anwohnerinnen und Anwohner die Wege zur nächsten Schienenanbindung erheblich. Dadurch wird die Nutzung des ÖPNV attraktiver und zudem der innerstädtische Verkehr entzerrt.“ Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 10. September 2026

Die BürgerStiftung spendet gespendetes Geld für eine barocke Landhochzeit, damit Besucher für den Förderverein St. Johannes spenden sollen

Vielleicht hat die Eine oder der Andere von Ihnen schon mal sein Geld gespendet an die BürgerStiftung Region Ahrensburg, weil er gelesen hatte: „Spenden für die gemeinnützigen Aktivitäten der BürgerStiftung sind erbeten.“ Und danach haben die Spender sich möglicherweise gefragt: Für welche gemeinnützigen Aktivitäten der BürgerStiftung wurde mein Spendengeld wohl eingesetzt? Und diese Frage kann ich Ihnen heute eventuell beantworten.

Hier grinst der Stifter über seine Einladung und nennt sich auch Dr. Michayel Eckstien

BürgerStifter Michael Eckstein, der promovierte Dauergrinser, der sich plötzlich auch „Dr. Michayel Eckstien“ nennt – siehe die Abbildung! – der gibt auf seinem Werbeportal bekannt: Die BürgerStiftung unterstützt den Förderverein St. Johannes mit einer „Barocken Landhochzeit“. Genauer: „BürgerStiftung fördert Johann Sebastian Bach-Konzert am 19.09.2026“. Und wenn Sie dort hinbegeben, lieber Spender, und dort noch einmal spenden, dann bekommt ihr Geld dieses Mal der Förderverein St. Johannes. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 9. September 2026

Kino am Rathausplatz und Live-Programm mit Bürgermeister in der Rathausstraße

Wenn ein Besucher über den Rathausplatz von Ahrensburg geht, dann sieht der dort hoch droben an der Stadtbücherei ein Blow-up-Poster. Und wenn er liest, was dort geschrieben steht, dann erfährt er: „Schlosspark Kinosommer“. Die Freude darauf ist beim unwissenden Gast unserer Stadt aber nur kurz, denn er liest weiter und erfährt, dass der Kinosommer in Ahrensburg vom 21.8. – 23.8.2026 stattgefunden hat. Und wer auf seinen Kalender blickt, der liest darauf ab: Heute schreiben wir den 8. September 2026.

Was bedeutet das? Es bedeutet: In der Stadt Ahrensburg gibt es kein Citymarketing. Und der Besucher erkennt: Neben dem Rathaus im Schilda des Nordens ist die Zeit stehengeblieben. Eine Woche Verspätung wäre in meinen Augen noch zu entschuldigen, aber 16 Tage sind voll peinlich. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. September 2026

Weinbau(m) in Ahrensburg: Wo die Trauben zu hoch hängen

Die Stadt Ahrensburg ist als Weinanbaugebiet im Kreis Stormarn nicht so bekannt wie zum Beispiel die Reben, die auf einem Weingut zwischen Bargteheide und Delingsdorf wachsen, wo es es mit dem Schatoh Feldmark“ das erste offizielle Weingut der Region gibt. Inzwischen allerdings hat uns Weingott Bacchus auch in Ahrensburg mit einer Weinlese gesegnet, und zwar in unserem Garten. Das Dumme ist nur: Die Trauben hängen zu hoch. Was meint: Wir potentiellen Winzer können unseren Wein nur in tieferer Lage ernten.

Um Sie mal aufzuklären, meine lieben Mitbürger: Auf dem Erdreich in unserem Garten wachsen zwei Rebstöcke. Diese sind inzwischen immer höher und höher gewachsen, sodass sie im Laufe der Jahre den Stamm eines Baumes hoch bis hinauf bis in die Spitze  geklettert sind. Und: Die Trauben hängen dicht an dicht in der Baumkrone und sind auch mit meiner längsten Leiter nur noch in halbhoher Lage zu erreichen – siehe Foto links!

Wenn die Beeren von grün ins Rötliche übergegangen sind, dann schmecken sie herrlich – und sind natürlich vollkommen Bio! Das Dumme ist nur: Wie können die wenigsten davon ernten, weil sie eben zu hoch in die Sonne gewachsen sind. Und so wird es drum auf dem nächsten Ahrensburger Weinfest keinen Rebensaft vom „Château Schubiduu…uh“ geben, weil wir keinen Erntehelfer mit Kletterseil gefunden haben. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 8. September 2026

Pekuniär betrachtet liegt Ahrensburg direkt hinter Köthel

Im Abendblatt konnten wir lesen: „Einkommens-Ranking im Kreis Stormarn: Hier wohnen die Spitzenverdiener“. Und wo wohnen sie, die Spitzenverdiener im Kreis Stormarn? Mit weitem Abstand in Großhansdorf, so können wir es ablesen in einem Ranking aus dem Jahr 2022 – wenn Sie bitte mal einen Seitenblick nach links werfen wollen!

Und wo liegt Ahrensburg, das Schilda des Nordens, in diesem Ranking? Sie haben es vermutlich schon gesehen: Platz 14 mit 58.807 Euro und damit gleich hinter Köthel, wo das durchschnittliche Einkommen der Einwohner 59.573 Euro betragen hat im Jahre 2022.

Wenn man dagegen ein Ranking machen würde über die Spitzenschuldner im Kreis Stormarn, dann schätze ich mal, dass Ahrensburg auf Platz 1 liegen dürfte, wenn die Kosten für den Bau des Schulzentrums Am Heimgarten anfallen und die Zahlungsverpflichtungen im Rahmen vom Bau der S4. Weiterlesen

Dieser Beitrag wurde veröffentlicht am 7. September 2026