Wussten Sie eigentlich, liebe Leser, warum Kunstrasenplätze in den Stadien der Deutschen Fußball Liga (DFL) nicht erlaubt sind, sondern dass dort stattdessen Naturrasen vorgeschrieben ist oder ein Hybridrasen, der speziell dafür eine Zulassung erhalten hat? Nun wissen Sie es.
Ich fasse die wichtigsten Argumente gegen einen Kunststoffrasen zusammen: Höheres Verletzungsrisiko durch Belastung von Gelenken und Bändern; die Muskulatur und die Achillesssehne werden stärker beansprucht.
Auch ist das Spielverhalten verändert, weil der Ball auf Kunststoff anders springt und deutlich schneller ist. Außerdem lädt sich ein Kunststoffrasen bei starker Sonneneinstrahlung deutlich stärker auf als ein Naturrasen, was das Mikroklima negativ beeinflusst. Und last but not least die ökologischen Bedenken: Verlust von Biodiversität, denn im Gegensatz zu Naturrasen bietet Kunstrasen keinen Lebensraum oder Nahrung für Insekten, Bienen, Würmer und Bodenorganismen.
Die Stadt Ahrensburg verlegt zur Zeit künstlichen Rasen auf dem Stormarnplatz für rund 1,2 Millionen Euro. Kunstrasen, weil man vermutlich nicht möchte, dass die Kicker durch den Stich von einer Biene aus dem Spiel genommen werden müssen im Gegensatz zu Beamten im Schilda des Nordens: Wenn die einen Stich haben, dann dürfen sie weiterspielen, auch wenn das dem allgemeinen Klima in der Stadt nicht zugutekommt. 😉 Weiterlesen










